Der FreiRaum in Lelm, eine Initiative der Kirchengemeinden Königslutter-Nord-Elm, erhält Unterstützung aus der europäischen LEADER-Förderung. Mithilfe der Förderung soll der offene Begegnungsort gezielt weiterentwickelt und für die Menschen vor Ort noch besser nutzbar gemacht werden.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf ganz konkreten Verbesserungen: So sollen Wege auf dem Gelände erneuert beziehungsweise ausgebaut und zusätzliche Beleuchtung geschaffen werden. Dadurch wird der FreiRaum sicherer, besser erreichbar und insgesamt einladender gestaltet.
Das Besondere am FreiRaum ist dabei das offene Konzept: Die Projekte und Angebote werden nicht fest vorgegeben, sondern leben von den Ideen der Menschen vor Ort. Bürgerinnen und Bürger sollen die Möglichkeit bekommen, eigene Impulse einzubringen und den Ort aktiv mitzugestalten – etwa durch Buchlesungen, Gesprächsabende, kreative Workshops, kulturelle Veranstaltungen oder generationsübergreifende Projekte. Der FreiRaum versteht sich bewusst als „freier Raum“, in dem Gemeinschaft, Austausch und Eigeninitiative im Mittelpunkt stehen.
„Gerade für dörfliche Gemeinschaften sind Orte der Begegnung und des gemeinsamen Engagements von unschätzbarem Wert“, betont die geschäftsführende Pfarrerin Ann-Kathrin Rieken. „Der FreiRaum passt aus meiner Sicht sehr gut zum christlichen Auftrag unserer Kirchengemeinde: Menschen zusammenzubringen, Gemeinschaft zu stärken und Verantwortung füreinander zu übernehmen.“
Auch Organisatorin Silke Kamphenkel unterstreicht den besonderen Ansatz des Projekts: „Der FreiRaum lebt davon, dass Menschen ihre eigenen Ideen einbringen können. Wir möchten bewusst einen offenen Ort schaffen, an dem Neues entstehen darf – von einer Buchlesung bis hin zu ganz neuen Projekten, die sich aus der Gemeinschaft heraus entwickeln.“
Die Initiative zeigt beispielhaft, wie europäische Fördermittel direkt im ländlichen Raum wirken und konkrete Verbesserungen ermöglichen, die das gesellschaftliche Miteinander vor Ort stärken.
